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Projekt FairCare offiziell vorgestellt   (30.11.2011)

Der Schirmherr des Projektes FairCare, Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger, ließ es sich nicht nehmen, das Projekt persönlich auf den Weg zu bringen. Vor gut 30 interessierten Praktikums-Vertretern  aus den Schulen und Unternehmen Memmingens und dem Unterallgäu gab er am 15. November den symbolischen Startschuss.

Das Projekt FairCare, so präsentierte Sebastian Baumann, Leiter des Arbeitskreise Bildung und Wirtschaft“, solle „ausgezeichnete Einblicke in den Wunschberuf“ im Rahmen von Schülerpraktika ermöglichen. Teilnehmende Unternehmen, von denen sich einige bereits am Eröffnungsabend meldeten, garantieren dabei, die Schülerpraktika gemäß eines Praktikum-Kodex durchzuführen und so einheitliche, hohe Qualität für Schülerinnen und Schüler zu garantieren. Checklisten und Vorlagen erhalten sie dafür ebenso von den Wirtschaftsjunioren wie persönliche Unterstützung – falls gewünscht. Die Schulen erhalten im Gegenzug stets aktuelle Listen mit teilnehmenden Unternehmen um diese gezielt an gute und engagierte Schüler/innen zu vermitteln. Im Anschluss an jedes Praktikum füllen die Praktikanten/innen einen Fragebogen aus, um den Unternehmen und auch den Wirtschaftsjunioren ein konstruktives Feedback zu geben. So kann das Unternehmen dazulernen, das Projekt  sich weiterentwickeln sowie das beste Praktikumsunternehmen jährlich ausgezeichnet werden. Eine „Win-Win-Situation“, so Sebastian Baumann, der das Problem des sich spürbar abzeichnenden Fachkräftemangels einmal mehr betonte.

Interessierte Unternehmen werden gebeten, sich bei den Ansprechpartnern der Wirtschaftsjunioren zu melden. Das Info-Paket wird dann umgehend versandt.  Die erste Liste der teilnehmenden  Unternehmen wird bereits zu Beginn des Jahres 2012 vorliegen und auch auf den Internetseiten der Wirtschaftsjunioren veröffentlicht.

Ansprechpartner:
Sebastian Baumann – Leider AK Bildung & Wirtschaft
Tel.: (08331) 9551-0 / s.baumann@mercedes-baumann.de

Julia Eberhardt
Tel.: (08331) 8201-0 /  j.eberhardt@leeb.de

Dr. Andreas Mayer
Tel.: (08331) 9500-0 / andreas.mayer@menzundpartner.de

Hubert Reisacher
Tel.: (08331) 92418-10 / hubert.reisacher@bw-bank.de
Flyer FairCare Flyer FairCare
 
Trigema-Chef Wolfgang Grupp in Memmingen   (11.11.2011)

Die Wirtschaftsjunioren Memmingen/Unterallgäu haben gemeinsam mit der Business-School Memmingen den Geschäftsführer der Firma Trigema, Wolfgang Grupp, zu einem Vortrag gewinnen können. Wenige Wochen nach Claus Hipp, der für mehr Ethik im Wirtschaftsleben plädiert hatte, sprach Grupp am Freitagabend im Maximilian-Kolbe-Haus ebenfalls Themen an, die sich nicht ausschließlich an einer Umsatzsteigerung orientierten.
 
In seinem sehr lebhaften und kurzweiligen Referat ging Grupp zunächst auf die Verantwortungslosigkeit und die Gier einiger von Manager geführten Unternehmen ein und prangerte die Verlagerung von produktiven Arbeitsplätzen ins Ausland an. Gleichzeitig forderte er die Unternehmer auf, durch innovative Produkte die wichtigen Inlandsproduktionsplätze zu sichern.
„Wir sind die Besten und Größten heißt es oft. Das verwundert aber nicht, wir sind ja auch der letzte verbliebene Textilhersteller,” sagte Grupp schmunzelnd mit kritischem Blick auf die Unternehmen, die ihre Arbeitsplätze ins billige Ausland verlagerten, damit jedoch ebenfalls nicht überleben könnten.
Grupp, der 1969 das damals mit 10 Millionen Mark verschuldete Familienunternehmen übernommen und die Textilfirma binnen weniger Jahre saniert hatte, ließ die Abläufe seines Betriebs im Baden-Württembergischen Burladingen blicken. Dort sorgen etwa 1.200 Mitarbeiter für rund 55 Millionen Euro Umsatz – und freuen sich über ihren sicheren Arbeitsplatz. Seit der Übernahme von Grupp wurde dort „auch in schlechten“ Zeiten weder auf die Mittel Kurzarbeit noch auf wirtschaftsbedingte Entlassungen zurückgegriffen.
 
Weitere Besonderheit: Grupp garantiert den Kindern seiner Angestellten einen Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatz. Zudem legt der Firmenchef größten Wert darauf, dass seine Mitarbeiter entsprechend ihrer Arbeit bezahlt werden „und davon auch leben können“. Er bezeichnete es als „Schande für Unternehmen“, dass im politischen Deutschland Mindestlöhne überhaupt erst gefordert werden müssen.
(Quelle: Die Lokale Zeitung)

Betriebsbesichtigung bei Blaser Jagdwaffen / Isny   (10.11.2011)
    
Am 10.11.2011 durften wir die Firma Blaser Jagdwaffen in Isny besichtigen. Zunächst gab es einen kurzen Rückblick auf die interessante Firmengeschichte der Firma Blaser. Anschließend ging es auch gleich in die Produktion. Hier konnten wir live miterleben, wie aus Metall und Holz ein Gewehr der Premium-Klasse entsteht. Das Highlight war sicherlich der Besuch des Schießkinos. Hier konnten sich die Teilnehmer selbst von der Qualität der Gewehre überzeugen. Anschließend hatten wir noch Gelegenheit uns bei einer deftigen Brotzeit über unsere mehr oder weniger vorhandenen Fähigkeiten als Jäger zu unterhalten. Wir möchten uns noch einmal recht herzlich bei der Firma Blaser für diese interessante Veranstaltung bedanken.

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